Stärkung von Körper und Geist

Schon seit 3000 Jahren wird in China die Ernährung zur Gesunderhaltung des Menschen genutzt. Die Nahrung wird an die Jahreszeiten, die Lebensumstände und das Individuum selbst angepasst. Neben der Akupunktur, den Chinesischen Kräutern, Qi Gong und Massagen ist die Ernährungslehre eine der wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gegen Krankheiten. Ernährungsrichtlinien werden je nach Konstitution des einzelnen Menschen gegeben, nachdem eine umfassende Diagnostik im Rahmen einer TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)- Behandlung erfolgt ist.

Allerdings gibt es allgemein gültige Regeln. Wie bei jeder Ernährungsberatung spielt auch in der TCM- Lehre die Ausgewogenheit, Qualität und Auswahl der „richtigen Lebensmittel“ eine wichtige Rolle. Lebensmittel werden nach bestimmten Temperaturverhalten und Geschmäckern eingeteilt. Ein ganz gutes Beispiel lässt sich anhand von Ingwer demonstrieren: Der Geschmack von Ingwer ist scharf und das Temperaturverhalten ist warm bis heiß. Eine perfekte Kombination um Erkältungen im Anfangsstadium zu behandeln. Der scharfe Geschmack zerstreut die eingedrungenen „krankmachenden Faktoren“ und die Temperatur warm- heiß wärmt die eingedrungene Kälte. Jedes Lebensmittel lässt sich nach diesem Muster einordnen und gibt uns so die Möglichkeit, ganz individuell auf Krankheiten und Zustände einzugehen.

Milchprodukte, wie Käse, Quark, Sahne und Joghurt schwächen die Verdauung und fördern die Ansammlung von Wasser, die wiederum zu Übergewicht und Vitalitätsverlust führen. In Studien wurde bewiesen, dass der Verzehr von Milchprodukten Osteoporose fördert anstatt, wie bisher angenommen, es zu verhindern. Das notwendige Eiweiß kann durch Hülsenfrüchte bereitgestellt werden. Nicht jeder verträgt Hülsenfrüchte und kann sie gut verdauen. Doch durch frischen Ingwer und die Verwendung von Meeresalgen können Hülsenfrüchte bekömmlicher gemacht werden.

So gilt in der TCM, „Je länger Lebensmittel gekocht werden, desto mehr Energie enthalten sie!“ Dies steht ganz im Wiederspruch zu unseren westlichen Ansichten. In China werden Kraftsuppen über Tage kocht. Alternativ kann man bei uns sagen, dass schon gedünstetes Gemüse besser ist als Rohkost. Vieles wird durch das Kochen verdaulicher gemacht. Der Verlust von Vitaminen kann zum Beispiel durch frische Kräuter und Blattsalate ausgeglichen werden. Wer den Tag schon morgens mit einem warmen Getreidebrei in Kombination mit Kompott beginnt, wird bereits nach wenigen Wochen eine deutlich spürbare Steigerung des Wohlbefindens und der Vitalität bemerken. Die Infektanfälligkeit wird weniger und die Konzentration verbessert sich.

Nun kann ein Gericht noch so gut gekocht sein und die Lebensmittel hochwertig ausgewählt worden sein, die Atmosphäre und die Ruhe beim Essen setzten das i- Tüpfelchen einer jeden Mahlzeit. Gönnen Sie sich und Ihrer Familie einen nett gedeckten Tisch, Gespräche sollten sich wenn dann um das Essen drehen und Unruhe, Stress und Ärger sollten für eine Weile beiseite gestellt werden.

Ich wünsche Ihnen gute Vitalität und viel Energie.

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Kathleen Hirschmann

 

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